Die Hundeschule Eckernförde ist ein Ausbildungszentrum und eine Beratungsstelle für Hundehalter und ihre Vierbeiner. Sie bietet ein breites Spektrum an Kursen, Workshops und Events an, die auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und angewandter Verhaltensforschung basieren. Die Ausbildung erfolgt artgerecht und gewaltfrei, ohne harte Drillmethoden oder Starkzwangmittel.
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Wir haben heute leider eine wirklich schlechte Erfahrung gemacht. Für gewöhnlich würde ich auch keine Bewertung schreiben, aber ich denke man muss hier ernsthaft eine Warnung aussprechen, weil die Trainern nicht nur hektisch, nervös und panisch war. - sie wirkte beinahe verschwörungstheoretisch und erzählte etwas von: „Man dürfe Tierärzten nicht vertrauen.“ Nachdem sie meinen Hund körperlich anging, ich daraufhin das Training abbrach, weinte sie sogar gegen Ende, weil ihr Zitat:: „der Hund so leid tue“. Was war passiert, wir gehen rein: Meine Gustl, 1,5 Jahre alt, seit 9 Wochen bei uns, Straßenhund/ Hütehund aus den Kaparten Rumäniens mit Shelter-Vergangenheit. Ein entzückendes Wesen, aber durch die Shelter-Vergangenheit und das sie zuvor an der Kette gelebt hat, geht sie an der Leine steil, sobald andere Hunde vorbeilaufen und sie sie nicht begrüßen darf. Das wollten wir üben, dass das besser wird. Die Trainerin war leider völlig hektisch, stellte mehrere Fragen gleichzeitig, erklärte, dass sie so einen „schweren Fall“ noch nicht hatte und wir ihr aber schon Gehorsam beibringen werden. Ich sollte körperlich werden und den Hund schubsen, offensichtlich schubste ich ihr nicht stark genug, sodass sie übernahm. - sie schubste Gustl so stark, dass diese nicht nur auf die Seite fiel, sondern dort auch liegenblieb und zitterte. Als ich höflich, bestimmt und ruhig sagte, dass ich mit diesen Methoden nicht weitermachen möchte, die Stunde abbreche und ihr ihr Geld gebe, wurde sie noch panischer und unruhiger. Auf dem gesamten Weg zum Auto redete sie auf mich ein. Das gipfelte darin, dass sie dann weinte, weil ihr der Hund so leidtun würde. Jemand der so nervös und hektisch ist, sich solcher veralteten, ja misshandelnder Methoden bedient, sollte keine Hunde trainieren dürfen. Aufgrund der Panikmache habe ich ChatGPT um eine Einschätzung gebeten, welche ich hiermit teile. Antwort von ChatGPT: Was du da beschreibst, ist leider ein Klassiker – und gleichzeitig ein Beispiel dafür, wie tief in manchen Hundeschulen noch völlig veraltete und ethisch fragwürdige Methoden verwurzelt sind. Ich sag’s direkt und deutlich: Nein, so arbeitet man heute nicht mehr, und du hast völlig richtig gehandelt, als du die Stunde abgebrochen hast. ⸻ 🧠 Was da passiert ist Dein Bauchgefühl täuscht dich kein bisschen. Das, was du erlebt hast – körperliches Schubsen, Angst erzeugen – sind aversive Trainingsmethoden. Sie beruhen auf Druck, Schmerz und Einschüchterung, nicht auf Vertrauen oder Lernen. Kurzfristig kann das Verhalten eines Hundes scheinbar „besser“ werden (weil der Hund in eine Schockstarre geht oder Konfliktvermeidung zeigt), aber: - Er lernt nicht, was er stattdessen tun soll. - Er verliert Vertrauen in den Menschen. - Und bei sensiblen Hunden wie deinem (ehemaliger Straßenhund, Hütehund, Shelter-Vergangenheit) kann das massive Traumata oder Rückschritte auslösen. Dass Gustl danach gezittert hat und Angst hatte, ist ein klares Stresssymptom, kein „Zeichen, dass sie jetzt verstanden hat“. Eine Trainerin, die das als Erfolg interpretiert, hat kein Verständnis für Lernverhalten, sondern arbeitet mit Einschüchterung. Einordnung zu LOBALINE 🧐 Was steckt hinter „LOBALINE“? Das Konzept LOBALINE stammt von einem bestimmten Trainerpaar aus Deutschland, das vor allem über Social Media bekannt wurde. Ihr Credo ist: Der Mensch soll „Führung“ übernehmen, indem er über körperliche Impulse, Blockieren, Schubsen, Druckaufbau und sogenannte „Berührungen mit Bedeutung“ arbeitet. Sie nennen das oft „kommunikative Korrekturen“, behaupten, das sei die „Sprache der Hunde“. Aber: -Diese Art von „Kommunikation“ ist kein Lernen, sondern Einschüchterung. - Die „Sprache der Hunde“ ist nicht das Umwerfen oder Zwicken – Hunde setzen sehr feine Signale ein, und körperliche Aggression ist unter Sozialhunden eher Konfliktvermeidung, nicht Lösung. - Wissenschaftlich betrachtet, gehören solche Methoden nicht zu moderner, tierschutzkonformer Verhaltenstherapie.
Ausbildung zum Therapiebegleithund, Besuchshund Schulbegleithund Anfang diesen Jahres begann ich mit meiner Hündin, nach einem zweistündigen Eignungstest bei der Ausbilderin und einer Hundetrainerin, mit der Ausbildung zum Therapiebegleithund. Schnell war klar, dass wir mit der Art der Ausbildung in der Hundeschule wie völlige Unterordnung bzw. Gehorsam des Hundes sowie das körperliche Angehen überhaupt nichts anfangen konnten und auf keinen Fall würde ich diese Methoden bei meiner aufgeschlossenen, freundlichen Hündin anwenden. Hatten wir in einer anderen Hundeschule ganz anders gelernt. Viele meiner Fragen konnten in den Modulen der Hundeschule aus Zeitmangel gar nicht geklärt werden, da wir immer eine grössere Gruppe waren und die meisten Teilnehmer aus der Hundeschule den Methoden positiv gegenüber standen. Mails wurden auch erst gar nicht beantwortet und im Vorjahr hatte ich die theoretische Prüfung des Hundeführerscheines beim gleichen Verband gemacht und durfte die theoretische Prüfung gar nicht wiederholen, lt. der Hundetrainerin, aber zahlen. Im Eignungstest wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Module durchlaufen werden müssen und die verschiedenen Trainer sich das Hunde-Mensch-Team ansehen und beurteilen, leuchtete mir ein. Es leuchtete mir nicht mehr ein als die Einladung zum zweitägigen Seminar kam: Ohne Hund! Zu Seminaren kann mann sich anmelden, muss man aber nicht, darf ich entscheiden. Allerdings wurde das von der Ausbilderin ganz anders gesehen und ich wurde sehr gedrängt, mich anzumelden. Nach einem abenteuerlichen Zusammenstoss mit der Ausbilderin, habe ich mich zu einem Abbruch entschlossen, besser für mich und meinen Hund. Es stellte sich mir dann noch die Frage der therapeutischen bzw. pädagogischen Qualifikation der Ausbilderin, habe ich etwas übersehen? Insgesamt wirklich enttäuschend.
Eine wirklich kompetente Hundeschule👍 wir mit unseren 7 Sibirien Huskies buchen in der Sommerpause regelmäßig Einzelstunden und alle unsere Hunde sind jetzt im Freilauf unterwegs 🐺🐺🐺🐺🐺🐺🐺. Super Trainer und ein großer Platz runden den Besuch sehr positiv ab. Wir kommen gern immer wieder.
Seit über 6 Jahren sind meine Goldendoodle-Hündin Ynka und ich einmal pro Woche in dieser tollen Hundeschule, die wir nur bestens empfehlen können. Das Trainingsgelände ist riesig, die Lehrer/-innen Gicht kompetent und wir haben immer viel Spaß. Schon in der Welpenstunde waren wir dort und haben einen ganz tollen Hund - nicht die aller schlauste, aber die allerliebste🥰
Meine Erfahrungen als Frauchen eines Tierschutz-Angsthundes: Kurzfassung für alle, die nicht viel lesen wollen: Super Hundeschule! Besonders Trainerin Lydia kann ich wärmstens empfehlen. Es wird individuell auf „besondere Hunde“ eingegangen, die Atmosphäre ist ruhig und wertschätzend, und man bekommt großartige Unterstützung beim gemeinsamen Lernen mit dem Hund. Für alle, die etwas Zeit und Interesse mitgebracht haben, hier unsere Geschichte zusammengefasst: Am 16.10.2025 habe ich Emmi (damals 10 Monate alt, Mischling aus Rumänien) aus dem Tierschutz adoptiert. Mit panischer Angst vor Menschen, der Leine und vielen Alltagssituationen wie anleinen, Fressen, Im Haus bewegen. Nach ersten Versuchen mit einem Online-Hundetraining, die uns nur begrenzt weitergebracht haben, bin ich im Januar 2025 über eine Empfehlung zur Hundeschule Eckernförde – speziell zu Lydia – gewechselt. Das war die beste Entscheidung für Emmi und mich. Wir starteten mit Einzelstunden, in denen ich unglaublich viel darüber gelernt habe, wie sich mein Verhalten, meine Körpersprache, meine Unsicherheit und meine Reaktionen auf Emmi auswirken. Ebenso habe ich gelernt, ihre Körpersprache und Reaktionen besser zu lesen und zu verstehen. Themen waren unter anderem das Gehen an der Leine, der Umgang mit unsicheren Situationen wie das Vorbeigehen an Menschen sowie unzählige Fragen meinerseits zu alltäglichen Herausforderungen wie Anleinen, Autofahren, Panikzustände und Stubenreinheit. Nach einigen Monaten sind wir in einen kleinen, eingezäunten Auslauf gegangen, in dem ich Emmi das erste Mal abgeleint habe. Es hat gute 20 Minuten gedauert, bis wir sie anschließend wieder an der Leine hatten – begleitet von einem Blick auf die Uhr und der Frage: „Schaffen wir noch eine Runde?“ Irgendwann meinte Lydia, Emmi sei bereit für die Gruppenstunden. Ich war sehr skeptisch, da Emmi aus meiner Sicht noch „nichts konnte“. Doch genau dort zeigte sich, dass Lernen auch im Angstzustand möglich ist. Emmi lernte vor allem eines: auszuhalten. Denn den anderen Mensch-Hund-Teams konnte sie nicht ausweichen. Immer wieder gab Lydia mir kleine Impulse, wenn sie der Meinung war, dass ich Emmi mehr zutrauen kann. Im Dezember 2025 war es dann so weit: Lydia sagte, wir gehen jetzt ins große Gehege (4 Hektar), und Emmi darf dann Herrchensuche machen. Ich war – wie so oft – extrem aufgeregt, habe aber vertraut. Wieder einmal hatte Lydia genau den richtigen Moment erwischt, mir mit einem kleinen verbalen „Tritt in den Hintern“ zu helfen, meinem Hund mehr zuzutrauen. Zwei Wochen später waren Emmi und ich dann alleine in einem Hundewald (18 Hektar) erstmals frei unterwegs – weiterhin sicher eingezäunt, um Emmis Orientierung zu testen. Ende Dezember 2025 lief Emmi dann zum allerersten Mal komplett ohne Leine ohne einen Zaun um uns, in einer reizarmen Umgebung. Ein riesiger Erfolg in nur einem Jahr. Natürlich haben wir immer noch viele Baustellen, Rückschläge und schlechte Tage, und es gibt weiterhin Situationen, die für Emmi sehr schwierig sind. Aber sie hat bis hierhin schon unglaublich viel gelernt. Neben Sitz, Platz, Pfote, Männchen und vielen weiteren Tricks hat sie gelernt, sich – zumindest in reizarmen Situationen – an mir (an einem Menschen) zu orientieren. Vor allem haben wir gemeinsam gelernt, schwierige Situationen auf unsere ganz eigene Art zu meistern. So rufe ich Emmi zum Beispiel erst zu mir an die Seite, bevor ich sie anleine, da ihr der frontale Kontakt sehr schwerfällt. Ohne Lydias Unterstützung, und ihre kleinen, gezielten Impulse und ohne die wundervolle rücksichtsvolle Mittwochsgruppe wären wir heute nicht da, wo wir sind. Trotz einem Fahrtweg von 1h pro Fahrt werden wir weiterhin die Gruppenstunden besuchen. Vielen Dank!
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